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Stelzhamer-Zentrum in Pramet Historischer Baustein überreicht Es wird ernst mit dem Stelzhamer-Zentrum in Pramet Reiner Zufall war es, dass Konsulent Freimut Rosenauer im Internet von der Versteigerungsaktion von Bausteinen im Rahmen der Aktion "Licht ins Dunkle" las. Sofort stellte er eine Verbindung vom Ziegel-Erzeugerdatum zu Franz Stelzhamer her. Es handelt sich aber nicht um gewöhnliche Ziegel, sondern um Ziegel von der Wiener Parlamentsrampe aus dem Jahr 1874. Franz Stelzhamer verstarb im Jahre 1874, verbrachte viele Jahre in Wien als Student, Privatlehrer, Journalist und Dichter, verkehrte in hoher Gesellschaft und lernte in Wien auch seine erste Frau kennen. Der mit dem Doppeladler verzierte und mit den Erzeuger-Insignien "Heinrich Drasche" versehene Ziegel aus der Wienerberger Produktion dient als "Zierde und Aufputz" für das Stelzhamer-Zentrum. Parlamentspräsident Dr. Andreas Khol gab Nationalratsabgeordneten Karl Freund den Ziegel mit in das Innviertel.Dieser überreichte am 19.Dez. 2004 den historischen Baustein dem Bürgermeister von Pramet Josef Hörmandinger und Freimut Rosenauer für das entstehende Stelzhamer-Zentrum im Kulturhaus Pramet. Wie berichtet, wurde die alte Volksschule in Pramet, in der bisher das Förderzentrum untergebracht war, adaptiert, saniert und zu einem Kulturzentrum umgebaut, in dem nun Lesungen, Ausstellungen heimischer Künstler durchgeführt werden und die umfassende Jubiläums-Ausstellung 2002 ihren Platz fand. Der geschenkte Ziegel aus Wien war also der Anstoß für den Startschuss der Sanierung. |